S03E21: People Analytics: Warum sich ein zweiter Blick hinter die KPIs lohnt

Shownotes

Themen der Folge:

Die Listenzieh-Falle – Warum das Sortieren nach Fehltagen und das Weitergeben der Top-10 an Führungskräfte keine Lösung ist, sondern oft das Problem verschärft Krankenquote im Kontext – Wie Fluktuation, Recruiting-Pipeline, Überstunden, Gehalt und Teamstimmung zusammenspielen und was das für die Interpretation von Krankheitsdaten bedeutet Trends statt Absolut-Zahlen – Warum Durchschnittswerte auf Unternehmensebene wenig aussagekräftig sind und wie Benchmark + Zeitverlauf die entscheidenden Orientierungspunkte liefern Langzeitkranke Mitarbeiterinnen – Warum zwei separate Rechnungen (Kapazitätsplanung vs. strukturelle Analyse) sinnvoll sind und wie Ausreißer die Datenlage verfälschen können Hypothesen bilden statt Schuld zuweisen – Wie HR mit einem strukturierten Analyse-Ansatz und gezielten Gesprächen von der Symptombehandlung zur Ursachenforschung kommt Systemisches Denken als HR-Kompetenz – Warum Krankheitstage kein individuelles Versagen sind, sondern häufig auf strukturelle Organisationsprobleme hinweisen Kommunikation mit Führungskräften – Wie HR Daten so aufbereitet und präsentiert, dass sie als echte Beratungsleistung wahrgenommen werden – nicht als Zahlenlieferantin

3 Learnings aus der Folge:

Segmentieren vor Schlüssen ziehen: Bevor du Krankheitsdaten an Führungskräfte weitergibst, clustere sie nach Jobfamilie, Erfahrungslevel, Teamzugehörigkeit oder Altersgruppe – so erkennst du, ob du ein individuelles oder ein strukturelles Problem vor dir hast. Zwei Rechnungen, zwei Aussagen: Trenne bei der Analyse Langzeiterkrankte von der Gesamtquote. Eine Rechnung dient der Kapazitätsplanung, die andere der strukturellen Ursachenforschung – beides ist wichtig, aber für unterschiedliche Fragestellungen. HR ist Beraterin, nicht Datenlieferantin: Die eigentliche Arbeit beginnt nach dem Daten-Crunchen. Wer Zahlen kontextualisiert, Hypothesen bildet und mit klarer Haltung in das Gespräch mit der Führungskraft geht, schafft echten Mehrwert für die Organisation.

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