S03E27: KI & HR: Warum die größte Hürde nicht die Technik ist

Shownotes

Themen der Folge

KI im HR-Alltag: Von automatisierten Interview-Notizen (z. B. mit Ashby) bis zu Fluktuationsprognosen – wie KI konkret Prozesse optimiert. Die menschliche Seite der KI: Warum Ängste und Unsicherheiten die größte Hürde sind – und wie wir sie in Begeisterung verwandeln. Psychologische Sicherheit als Basis: Wie eine Kultur des Ausprobierens und Lernens die KI-Implementierung beschleunigt. Kleine Schritte, große Wirkung: Warum konkrete Use Cases (z. B. E-Mail-Optimierung, Datenanalyse) besser funktionieren als große Visionen. Kritisches Denken mit KI: Wie wir Halluzinationen, Bias und „Workslop“ (aufgeblähte, ungenaue Inhalte) erkennen und vermeiden. Führungskräfte als Treiber: Die Rolle von C-Levels und HR, KI-Denken vorzuleben – und warum Datensicherheit nie allein in HR-Hand liegen darf.

Drei Learnings aus der Folge

Starte mit kleinen, konkreten Use Cases: Implementiere KI dort, wo sie sofortigen Nutzen bringt – z. B. automatisierte Interview-Zusammenfassungen oder Fluktuationsprognosen. So werden Ängste durch sichtbare Erfolge abgebaut. Psychologische Sicherheit schaffen: Eine Kultur, in der Fragen, Fehler und Experimentieren erlaubt sind, ist die Grundlage für KI-Akzeptanz. Ohne sie scheitern selbst die besten Tools. Kritisch bleiben: KI ist kein Allheilmittel – prüfe Quellen, hinterfrage Ergebnisse und nutze sie als Unterstützung, nicht als Ersatz für menschliches Urteilsvermögen.

🌟 Mehr HR-Euphorie gefällig? Ich, Anjuli Mauer, bin Gründerin von People Pace 🚀 und helfe HRler*innen dabei, HR-Euphorie zu erleben – dank skalierbarer & professioneller HR-Basics, die euch mehr Zeit für die wertschöpfenden Themen lassen. 🤩

Transkript anzeigen

00:00:00: Da bin ich auch mit unseren Vertrieblern ins Krankenhaus gefahren und war dabei, wenn sie eben Geräte verkaufen oder war auch dabei.

00:00:09: Und hab gesehen, wann die Geräten angewendet werden.

00:00:11: Und das wirklich zu verstehen und nachzuverziehen.

00:00:15: woran arbeite ich denn überhaupt hier?

00:00:16: Wie werden unsere Produkte hinterher genutzt?

00:00:19: Das halte ich für einen extrem wichtigen Punkt auch für jeden HALer.

00:00:22: Deswegen euer Mutter, ich meine Teams auch immer Geht mal nach draußen und guckt euch an, was wir machen.

00:00:27: Bleibt nicht nur in eurer HA-Funktion, sondern ihr müsst verstehen, was unsere Mitarbeitenden bewegt ... Und was sie tagtäglich auch machen!

00:00:53: Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von HR Ungeschminkt dem Ehrlichen Personal Podcast aus Berlin und Hamburg mit Mia Angelie, aus Berlin.

00:01:05: Und der lieben Annika Innebig aus Hamburg und heute aber auch aus Frankfurt!

00:01:11: Damit gebe ich zu dir, Annika.

00:01:14: Ja hallo Anjuli, hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhöre.

00:01:17: Ich freue mich sehr auf eine richtig spannende Folge heute.

00:01:22: Wie ihr seht wir sind nicht alleine Erneut um ein wichtiges Thema heute.

00:01:27: Und zwar KI, wie verankere ich KI in Organisationen?

00:01:31: Wie baue ich Ängste ab?

00:01:33: Was ist der Change Prozess dahinter?

00:01:36: und wir haben dazu eine ganz besondere Gästin und zwar sprechen wir heute mit Rebecca Koch dazu.

00:01:43: Lieber Rebecca!

00:01:44: Ein ganz herzliches Willkommen.

00:01:46: schön dass du heute dabei bist.

00:01:48: Ja vielen Dank.

00:01:49: Ich freue mich sehr das ich heute dabei sein darf.

00:01:51: Vielen Dank für die Einladung

00:01:53: Annika.

00:01:53: ich finde muss sagen Dr.

00:01:55: Rebecca Koch!

00:01:57: Wenn wir Doktorinnen im Podcast haben, dann geben wir da immer mit

00:02:00: ein... Wir haben Dr.

00:02:01: Julian Stahl gesagt und Dr.

00:02:03: Rebekah Koch deswegen machen wir das jetzt nochmal.

00:02:05: Ja,

00:02:05: deswegen.

00:02:06: Wir sind heute ein Bildungspodcast.

00:02:08: Ja.

00:02:09: Dr.Rebekah-Koch Ich kenne glaube ich keinen Herr Ehler, Herr Ehlerin am deutschen Markt mit einem so besonderen Werdegang und Profil, wie du es hast.

00:02:21: Was Background-Industrien-Regionen angeht?

00:02:25: Und deswegen würde ich jetzt einmal gerne an dich übergeben, dich einmal vorzustellen und ein bisschen über deinen Werdengang zu berichten!

00:02:32: Ja danke Annika, das ist ja zum Glück einen Podcast.

00:02:35: da sieht man nicht dass ich schon fast rot werde, also mache ich sehr gerne.

00:02:40: Ich bin Chief People Officer, bin seit über fünfzehn Jahren in HR Führungsrollen.

00:02:45: Ich habe damals das studiert, was ich am besten konnte Mathematik und hab dann auch in Finanzen promoviert.

00:02:52: Und ich stelle fest es schadet nicht, wenn man gut mit Zahlen umgehen kann und das, was wir in HR machen, nicht als wie nice to have abgetan wird sondern wenn man das auch in Umsatz- und Renditielkennzahlen übersetzen kann.

00:03:04: Ich habe gemerkt immer, wenn ich das gemacht habe hat mir zugehört.

00:03:08: Das zieht sich so eine Sache durch mein Leben.

00:03:10: Ich war immer ein Unternehmen tätig die gerade in einer sehr starken Wachstumsphase waren und gleichzeitig hohen Bedarf hatten, effizienter zu werden.

00:03:19: Das kriegt man beides zusammen nicht hin wenn man einfach weiter macht wie bisher sondern da ging es immer um Transformation.

00:03:27: Ich habe gestartet damals meine Karriere bei Bain und hab mich auch da schon so auf die Themen Kulturwandel, Organisationsentwicklung, Clang Management spezialisiert.

00:03:36: Und gerade wenn's um Kulturwandel geht das krieg ich ja nicht hin indem ich irgendwie Slides male Sondern in dem ich mit den Menschen zusammen arbeite.

00:03:43: Und das ist das, was mich begeistert und weshalb ich auch heute noch im e-mail auch überreichtätig bin.

00:03:49: Das zieht sich so ein bisschen wie in roter Faden bei uns durch den Podcasts dass wir mal sagen hat HR eigentlich einen Platz am Tisch wo wir sagen was genau bringt man dann auch mit an den Tisch?

00:04:01: Und Nummer zwei Ich wusste gar nicht, dass Bain tatsächlich auch in den Feldern aktiv ist und wahrscheinlich dann damals noch nicht so präsent sondern auch viel Aufbau in der Beratungsarbeit während du da warst.

00:04:14: oder gab es schon eine bestehende Practice?

00:04:18: Es gab das schon eine Org-Practice.

00:04:20: Das war wahrscheinlich nicht die größte und wichtigste damals und das ist auch heute nicht.

00:04:24: aber ich habe da wahnsinnig viel gelernt Und gleichzeitig war es auch einfach ein bisschen Glück, dass immer dann wenn ich gerade in meinem Projekt fertig war das dann wieder ein Change-Projekt reinkam.

00:04:35: Das war eine sehr spannende Zeit weil man ja in sehr kurzer Zeit sehr viele unterschiedliche Dinge oder Unternehmen kennenlernt und einfach viel mitnehmen kann von Kollegen.

00:04:45: Das wäre auf jeden Fall damals zu Beratungszeiten mein Traum gewesen.

00:04:49: Ich weiß noch als ich angefangen hatte kam eine Deutilitanz nach der nächsten um die Ecke, auf die ich dann gesessen habe.

00:04:57: So schnell landet man dann auch so M&A-Fragestellungen als Psychologin.

00:05:01: Aber wie ging es denn nach Bain weiter?

00:05:04: Weil da, finde ich, fängt jetzt zu der zweite spannende Teil einer echt super beeindruckenden HR-Karriere bei dir an!

00:05:12: Ich bin danach erst mal in Berlin eingestiegen und hatte eine unfassbar spannende Rolle an der Schnittstelle zwischen Business, zwischen Technik und HR.

00:05:23: Hab damals die technische Schule, so haben wir sie geleitet.

00:05:26: Also wirklich auch mit P&L Verantwortung Technische Trainings verkauft.

00:05:31: Hab gleichzeitig die Personalentwicklung aufgebaut und dann irgendwann noch das Recruiting geleitet Und war immer an der Schnittstelle zwischen Maintenance und HR was unfassbar spannend ist.

00:05:42: Eine ganz tolle Zeit!

00:05:44: Die meisten, die jetzt durchhören, denen sagt vielleicht eher Berlin noch etwas Das wird sich ja irgendwann auch ändern.

00:05:49: Es ist sehr schade dass es Unternehmen nicht mehr gibt Unternehmen, wo alle sehr emotional mit dabei waren und sehr gerne dort gearbeitet haben.

00:05:57: Und dann macht natürlich auch so eine Kulturarbeit sehr viel Spaß wenn da auch so ne lange Historie dabei ist und so viele Emotionen mit drin stecken.

00:06:05: Danach bin ich dann in ganz anderes Umfeld gewechselt war bei Beckton Dickinson amerikanischer Hälzker Konzern Börsen gelistet Global damals, achtzigtausend Mitarbeiter und habe dort erst mal die Personalleitung für Deutschland gehabt.

00:06:18: Und dann aber auch regional Verantwortung übernommen, ein Business Partner-Roller.

00:06:23: Also ich glaube, ich hab so ziemlich jede HR Rolle einmal inne gehabt, die man innehaben kann also dort wirklich auch bei der PIKA auf einmal HR in allen Facetten kennengelernt.

00:06:31: Auch in einer Zeit, in der wir viel transformiert haben, in welcher sich ganz viel aus dem Hellskirrbereich entwickelt hat.

00:06:39: Und eine ganz prägende Zeit, dort war für mich auch meine Zeit in Asien.

00:06:42: Ich war ja ein Singapur vor drei Jahren damals für der Asian-Kazifik mit meinen Themen verantwortlich.

00:06:47: Das war schon sehr prägend, ne?

00:06:49: Weil die Arbeitsweise in Asie einfach doch noch mal eine ganz andere ist als hier in Europa oder speziell auch in Deutschland.

00:06:55: Extrem agil!

00:06:57: Eine wahnsinnige Can Do Attitude.

00:06:59: Alles wird möglich gemacht alles wird schnell ausprobiert.

00:07:03: Wenn es nicht funktioniert dann passen das an Dann machen wir was Neues und dann verwerfen wir's wieder.

00:07:08: aber einfach ein unfassbarer Speed.

00:07:11: Und das ist das, was ich danach auch nach Deutschland wiedergebracht habe und dann nicht finde, dass fehlt uns manchmal hier.

00:07:16: Ich würde euch denken ja immer alles sehr klar und es hat auch seine Vorteile und auch seine Stärken.

00:07:21: Aber gerade in einer Zeit die sich so wahnsinnig schnell verändert wird es uns glaube ich manchmal auch gut tun, einfach mal zu starten, zu schauen und danach zu verbessern und weiterzuentwickeln.

00:07:31: Ohne dass ich jetzt länger in Asien bisher arbeiten durfte, aber ich bin immer zum Start des Jahres in Asien und Thailand.

00:07:40: Und durfte dann damit verbindend unser Singapore-Office, unseren Sales Hub dort für die asiatische Region besuchen war die Woche dort.

00:07:49: Ich muss echt sagen ich bin so voller Energie von dieser Woche wieder gekommen.

00:07:54: das war der beste Start ins Jahr ever weil ich einfach diese positive Energie, diese Schnelligkeit dieses Hungry finde ich passt ganz gut da drauf.

00:08:06: Das hat mir so Spaß gemacht, dass ich auch nach dieser Woche zurück bin und sage wenn es irgendwo ein Land eine Region gibt wo ich echt nochmal richtig Lust hätte.

00:08:15: Auch zu arbeiten für länger dann wäre es quasi noch mal in der asiatischen Region und Singapur eine richtig tolle Stadt oder?

00:08:24: Ja Singapuru ist ganz großartig zum Leben!

00:08:26: Hat eine unfassbar hohe Lebensqualität Und die Asiatische Region ist ja auch so unfassballivers.

00:08:33: Ich habe auch vorher hier in Europa unsere Diversity-Initiativen geleitet und hätte immer von mir behauptet, dass ich alles was so Diversity betrifft nicht nur sehr gut informiert bin sondern auch sehr aware bin.

00:08:45: Und kam dann nach Asien hat es gestellt oh also hier gibt's noch mal ein ganz anderes Level an Diversity und die Art und Weise wie wir arbeiten können.

00:08:53: da tut sich ja nochmal eine ganz andere Spannbreite auf.

00:08:56: Das hat es auch so spannend gemacht zu sehen das man obwohl man offenen Augen mit offenen Ohren durch das Leben geht und offen für viele Dinge ist, man trotzdem irgendwie immer so eingeschränkt ist in dem was man kennt.

00:09:09: Und da nochmal den Horizont zu erweitern – das tut glaube ich jedem ganz gut!

00:09:13: Du bist dann nach deiner Zeit in Asien zu einem der deutschsten Unternehmen gegangen die ich mir eigentlich so vorstellen kann und zwar zu einer Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn?

00:09:23: Genau, ich bin zu dir bisschen enker gegangen.

00:09:26: Das war ein sehr großer Kontrast in jeglicher Hinsicht also zum einen von der hellzke Industrie in die Logistikindustrie zu wechseln.

00:09:33: Der Kontrast könnte, glaube ich nicht größer sein.

00:09:36: Von Börsen gelistet zu Teil eines Staatskonzerns, von amerikanischem Konzern zur deutschen Konzernen dann von Singapur mit allen Eindrücken auch wieder zurück nach Deutschland und trotzdem gibt es ja immer auch viele Dinge, die ähnlich sind.

00:09:49: also auch Debel Schenkerl ging damals durch eine große Transformation, die wir geleitet haben auch als Vorbereitung auf den potenziell zu erwartenden Verkauf, der dann stattgefunden hat.

00:10:01: Und die Hebeln, die man zieht um Transformation zugestalten sind ja doch ähnlich und auch HLA-Arbeit ist in manchen Facetten ähnlich, wenn es vielleicht komplett andere Maßnahmen gibt.

00:10:13: Was mich vor allen Dingen bei Debeschenka auch gereizt hat war dass ich gemerkt habe Da haben alle Lust, darauf sich zu verändern.

00:10:20: Und da ist auch die Bereitschaft, Dinge mal zu hinterfragen und anders zu machen.

00:10:24: Und es ist vielleicht ähnlich wie in Berlin einfach ein sehr sympathisches Unternehmen.

00:10:29: Es sind unfassbar viele nette Kollegen.

00:10:32: Ich habe da sehr gerne gearbeitet.

00:10:34: Und waren natürlich auch drei extrem spannende Jahre.

00:10:38: Tebel Schenker ist in der Zeit ja vom Umsatz her um über fünfzig Prozent gewachsen.

00:10:43: Also das hat sich wahnsinnig viel.

00:10:46: Das macht's natürlich dann auch spannend!

00:10:47: Und es war eine sehr große Rolle.

00:10:49: Ich habe damals für Europa geleitet, es waren knapp fünfzigtausend Mitarbeiter.

00:10:54: Das ist natürlich auch meine schöne Größenordnung und eine Größenordnung die mir total viel Spaß macht wenn's komplex wird, wenn es viele Stakeholder gibt Wenn es viele unterschiedliche Interessen gibt, die man unter einen Hut bringen muss.

00:11:04: das macht mehr Spaß.

00:11:05: und das war damals natürlich alles gegeben.

00:11:08: Ja das glaube ich sofort.

00:11:09: und fünfzig tausend Mitarbeitende.

00:11:12: Ich kenne noch diese Art der Komplexität aus Beratungsprojekten damals, aber seit ich selber in operativem NTA-Verantwortung bin, bin ich eher in so Umfeldern zwischen achthundert und tausendfünfhundert Mitarbeitenden unterwegs.

00:11:25: Wo man sagt das ja hat eine gewisse Komplexkeit, aber im Zweifel ist es noch ziemlich überschaubar auch wenn's über verschiedene Regionen ist und eigentlich ja eher ne kleine Unternehmensgröße.

00:11:38: von daher Verantwortung innerhalb Europas für fünfzigtausend Mitarbeitende.

00:11:42: Das ist noch mal echt ein sehr, sehr anderer Schlag.

00:11:45: Ja es macht einfach viel Spaß weil du halt merkst mit dem was du tust hast du wirklich Impact und wenn du Dinge richtig machst dann bewegst du damit im Zweifel einfach viele Zehntausend Mitarbeiter.

00:11:57: und genauso aber auch wenn du mal was launcht was vielleicht nicht so cool ankommt hat das eben auch Impact.

00:12:03: und ich finde dass gibt der Arbeit auch nochmal Eine ganz andere Bedeutung, man merkt okay das was ich mache.

00:12:08: Das merken wirklich einfach viele Leute.

00:12:11: Ich überlege gerade ob ich die Diskussion aufmachen will weil es ist ja eigentlich immer wahr also im guten HRs es ja immer war und ich hatte grade so das Bedürfnis alle HR Startup-Menschen um mich mit reinzunehmen und zu sagen hey wenn wir nur zweihundertfünfzig leute die Welt besser machen ist es auch so.

00:12:31: aber ich finde Die Wirksamkeit im Helfen der Menschen eigentlich den schönsten Teil von der HR-Arbeit.

00:12:39: Also ich fand, man hat es in Corona so schön gemerkt weil du ja da auf einmal kleine Sachen machen konntest und die Leuten richtig geholfen hast.

00:12:46: also das hat ja richtig gehoffen wenn du da weiß ich nicht die Sachen auf Deutsch übersetzt hast.

00:12:51: Das war bei uns ein Riesenthema.

00:12:53: Die Sachen auf Englisch übersetzt weil natürlich die ganze Haus Corona Kommunikation nur auf Deutsch war.

00:12:59: Und da fand ich so ein sehr selbstwirksames Beispiel, wo man einfach gesagt hat, hey, bisschen Empathie und die Perspektive wechseln.

00:13:05: Wir können wirklich

00:13:06: helfen.".

00:13:07: Genau!

00:13:08: Wie wirksam Maßnahmen sind hängt ja gar nicht von der Anteil der Mitarbeiter ab, sondern bewirken sie wirklich etwas, lösen sie einen Problem auf der individuellen Ebene?

00:13:18: Im Zweifel wenn du einer Person hilfst, denke ich manchmal dann hat es schon auch eine Wirkung betarnt, ne?

00:13:24: Na für mich ist so'n bisschen die Frage ohne dass sich das Thema jetzt highchecken will.

00:13:29: Ich hatte immer das Gefühl, oder mein Impuls wäre gewesen zu sagen die HR im Konzern ist viel weniger wirksam als die kleine HR.

00:13:38: Das macht natürlich hundert Prozent Sinn was du sagst.

00:13:40: ich hatte ganz oft das Gefühl wenn ich in den Konzernen gearbeitet habe dass die Realitäten so weit voneinander weg waren was da irgendwie der Personalvorstand entschieden hat und der BR mit den Leuten das ich immer das gefühl hatte man wird viel zu weit weg vom Individuum im Corporate, weil du eben diese allgemeingültigen Regeln viel mehr noch haben musst.

00:14:04: ob der Komplexität.

00:14:07: Ich bin mir gar nicht sicher ob das von der Größe des Unternehmens abhängt.

00:14:11: ich glaube du musst einfach nah an den Menschen sein um wirklich zu verstehen mit welchen Maßnahmen du Impact haben kannst.

00:14:17: und Du kannst auch in einem kleinen Team sehr weit weg sein von der Realität Und du kannst aber auch im Konzern sehr nah dran sein.

00:14:26: Das ist ein sehr valider Punkt.

00:14:28: Ja, vielleicht war das einfach meine Konzern HR-Führung?

00:14:32: Jetzt wo ich so darüber nachdenke die und ich werden gar keine Lebensrealität zusammen vor fünfzehn Jahren, das stimmt!

00:14:38: Und die Rollen ändern sich ja auch.

00:14:40: also du hast ja vielleicht als Personalvorstand von einem großen Konzertn ist ja vielleicht doch nicht mehr dein Auftrag ganz konkret Maßnahmen zu entwickeln den Leuten helfen sondern eben eine Organisation zu führen die in der Lage ist genau das zu tun.

00:14:54: Das bringt mich zu einem Punkt, was mir schon immer wichtig ist.

00:14:57: Dass ich eben auch nah dran bin und dass sich auch wirklich verstehe, was machen denn die Mitarbeitenden unterm Unternehmen?

00:15:03: Also ich bin auch bei Schenker beispielsweise wirklich häufig in den Logistikstandorten gewesen und war dabei wenn wir LKWE beladen haben oder entladen haben und habe da wirklich die Prozesse auch versucht von der PIKA aufzu verstehen ohne mehr heute anmaßen zu wollen das ich alles im Detail verstehe aber einmal wirklich die Lebensrealität der Mitarbeitenden nachzuvollziehen.

00:15:26: Oder auch bei Becken Dickensen, da bin ich mit unseren Vertretern ins Krankenhaus gefahren und war dabei wenn sie Geräte verkaufen oder war auch dabei und habe gesehen, wann die Geräten angewendet werden.

00:15:39: Und das zu verstehen und nachzuvollziehen woran arbeite ich denn überhaupt hier?

00:15:44: Wie werden unsere Produkte hinterher

00:15:46: genutzt?".

00:15:46: Das halte ich für einen extrem wichtigen Punkt auch für jeden HR-Lad.

00:15:49: Deswegen euer Mutter, ich meine Teams auch immer geht mal irgendwie nach draußen und guckt euch mal an was wir wirklich machen bleibt nicht hier irgendwie nur in eurer HR Funktion sondern ihr müsst wirklich auch verstehen was unsere Mitarbeitenden bewegt und was sie tagtäglich auch machen.

00:16:04: Das finde ich eine sehr schöne Überleitung zum Thema Transformation, weil ich finde das ist das Thema was sicher durch deinen Lebenslauf zieht wie ein roter Faden transformierende Umfelder über Industrien und über Regionen.

00:16:18: Wir haben ja jetzt gerade die nächste Transformation weltweit vor unserer Nase und zwar ist es Wie werden wir KI zukünftig nutzen?

00:16:28: Was wird KI mit unseren Jobs machen Und wie gehen wir diese Transformation

00:16:33: an?

00:16:34: Ich bin ja auf überall einen LinkedIn-Post von dir aufmerksam geworden.

00:16:39: Und zwar hast du da gesagt, du hast deine Doktorarbeit in den frühen zweitausender Jahren geschrieben und hast dich damit der Fragestellung beschäftigt, simplifiziert, wie genau wirkt sich eigentlich irrationales Denken oder irrationale Denkmuster auf Investmententscheidungen aus?

00:17:01: Also wenn ich's zusammenfasse, einmal ganz dumm für mich.

00:17:06: Wenn ich es aufs Individuum runterbreche wie weit beeinflusst Irationalität oder Panik mein Homo-Economicos?

00:17:14: Wie gut kann ich investieren, wenn ich von Sorgen getrieben bin?

00:17:18: Das ist aber ein spannendes Thema!

00:17:19: Okay, so bin weiter dabei.

00:17:22: und dann hast du gesagt von dem was du damals gefunden hast im Fokus auf Investmententscheidung Siehst du gerade ganz viele Parallelen, so wie wir in Organisationen auf KI grade schauen.

00:17:36: Super spannendes Thema!

00:17:39: Sehr interessanter Vergleich.

00:17:41: Magst Du da mal ein bisschen reingehen und uns abholen?

00:17:45: Was sind irrationale Denkmuster die Du in Deiner Doktorarbeit gesehen hast und welche Paralleln siehst Du gerade in der KI-Diskussion?

00:17:54: Ja sehr gerne.

00:17:56: Und ich glaube, das Erste was wir mal festhalten können die gesamte wissenschaftliche Theorie geht ja immer davon aus dass wer der Homo Ökonomikus sind und da sind wir ja de facto nicht.

00:18:08: Also immer dann wenn wir Entscheidungen treffen basiert auf der Annahme dass wir rational denken können wir uns ja ziemlich sicher sein dass wir es nicht tun.

00:18:18: Das habe ich damals in meiner Doktorarbeit untersucht wie sich das auf Investmententscheidungen auswirkt.

00:18:24: Genau das Gleiche sehen wir grundsätzlich bei Transformation und jedem Veränderungsprojekt, aber insbesondere im Umgang mit der gesamten KI-Transformation oder ich möchte auch schon Revolution nennen.

00:18:39: Wir sind ja eben keine rational agierenden Personen sondern wir haben alle Gefühle und Werte und natürliche Erfahrungen und Präferenzen die beeinflussen unser Handeln.

00:18:52: Damals, als ich meine Doktorarbeit geschrieben habe, da hat es mich eher immer aufgeregt.

00:18:57: Wenn man so irrationale Verhaltensweisen beobachtet und auch in meinen ersten Berufsjahren hab' ich mich das ein oder andere Mal gewundert.

00:19:04: Heute findest du ja manchmal schon richtig schön wenn ich beobachte, hey, da ist hier jetzt keine rational agierende künstliche Intelligenz am Werk oder kein Hymne-Okonomiker sondern wir sehen hier einfach mal menschliche Verhaltenzweisen die das, was uns eben auch unterscheidet von einer künstlichen Intelligenz und es ist ja manchmal auch dann richtig schön zu sehen.

00:19:25: Hier spielen nicht nur Fakten eine Rolle sondern auch Emotionen und Gefühle und Werte.

00:19:31: Und das finde ich gerade in der Zeit... Das beobachte ich an mir selbst dass ich manchmal überrascht bin wie sehe ich mich doch einmal über irrationale Verhaltensweise

00:19:39: freue

00:19:40: weil jetzt so ein schöner Kontrast ist zur Künstlichenintelligenz.

00:19:44: Ach witzig da kommst du!

00:19:46: Also es macht hundertprozent Sinn, von wo du kommst das zu sagen.

00:19:50: Ich hatte vorgestern die Diskussion, dass ich im Studium gelernt habe, dass es diese ganzen Bayesfeele gibt.

00:19:58: also so erste Attributionsfehler.

00:19:59: alles was ich mache liegt an mir, was gut läuft, alles was schlecht läuft lacht an euch.

00:20:04: und da gibt es auch dieses Phänomen ,dass ich die tröstliche Lüge besser finde als die ehrliche Wahrheit.

00:20:13: Das haben wir früher gelernt, dass die Leute lieber die pleasant lie haben als die unpleasant truth.

00:20:19: Und ich hätte jahrelang gedacht, dass es einfach nicht

00:20:21: stimmt.".

00:20:22: Also ich war wirklich ganz fest davon überzeugt das ist einfach gelogenes!

00:20:25: Weil wenn die Wahrheit die Wahrhalt ist, ist die Wahrhät doch da.

00:20:28: und ich sehe in der aktuellen Situation sehr oft, dass dieser Bias existiert und würde mir ganz oft wünschen, dass wir da viel rationaler werden.

00:20:39: Weißt du gleiche Zeit sich angucken?

00:20:41: Ich denke mir bei ganz vielen Sachen so Leute ihr müsst ja die Emotionen rausnehmen.

00:20:45: Ja, ich finde die ganze Diskussion um KI ist natürlich gerade irgendwie auch sehr emotionsbeladen weil natürlich jetzt KI eine ganz andere ein ganz anderes Level an Transformationen ist und ganz anders als das was wir bisher gelernt haben.

00:20:58: Und ich find der große Unterschied es ja dass wir in den vergangenen Jahren wann immer wir Transformation gestartet haben Es gab immer jemanden der hat genau das schon mal gemacht und es gab immer Experten die da genauso eine Transformation durchgegangen sind und das gibt es jetzt bei KI nicht.

00:21:14: Wir sitzen alle irgendwie in einem Boot.

00:21:17: Wir hören alle ganz unterschiedliche Dinge, wir machen uns alle ganz verschiedene Gedanken.

00:21:21: aber wir wissen unsere Rollen werden sich signifikant verändern und wir wissen Organisationstrukturen werden sich sehr wahrscheinlich verändert.

00:21:28: KI wird eine ganz großen Einfluss auf die Arbeitswelt haben Und wir sehen auch schon dass sich die KI in einem so schnellen Tempo entwickelt und vielleicht auch irgendwann selbst weiterentwickelt was wir kaum verarbeiten und kaum vorhersehen können und das macht diese ganze Transformation oder Revolution so einzigartig.

00:21:47: Und deswegen ist auch überhaupt keine Überraschung, dass wir wenn über KI sprechen und auch mal zu die aktuellen Diskussionen verfolgen, dass es da ganz viel um Sorgen, um Ängste, um Horrorszenarien geht und manchmal eben auch um Chancen-Opportunitäten aber alles sehr waage ist und weil viele Leute sie eben auch sehr sehr verunsichert sind.

00:22:07: Denn dann kommt es doch auf uns zu – das kennen wir noch nicht!

00:22:10: Es ist ja erst mal zutiefst menschlich, Dinge die wir noch nicht begreifen können dem erstmal skeptisch gegenüberzustehen und vielleicht doch erstmal so die Sorgen und Ängste wahrzunehmen und weniger auf die Chancen zu schauen.

00:22:25: Was sind eigentlich gerade die größten Hürden, die uns in Organisation begegnen wenn wir an KI-Transformation denken?

00:22:34: Ich glaube die meisten Leute denken, wenn wir über Herausforderungen sprechen erstmal an die technische Herausforderung Und die will ich überhaupt nicht kleinreden, denn die ist da und das ist auch eine gigantische Herausforderung.

00:22:46: Vor allen Dingen war sich ja so schnell vieles entwickelt und vor allem weil ja vieles einfach schon da ist.

00:22:53: Ich glaube es ist viel einfacher jetzt ein Unternehmen aufzubauen dass komplett AI First denkt als jetzt sehen wir mal wieder das Beispiel Großkonzern wo alles schon funktioniert dort jetzt KI zu implementieren.

00:23:10: eine ganz menschliche ist, nämlich die Leute mitzunehmen.

00:23:14: Es ist ja eine Transformation, die Einfluss hat auf die Arbeitswelt und das Leben und die Arbeit eines jeden Einzelnen.

00:23:23: Und da wirklich die Menschen alle mitzunemen, Begeisterung zu entwickeln und diese Reise mitzonehmen, die auch jeder einzelne auch mitgestalten

00:23:31: muss.".

00:23:31: Das ist ja nicht so, dass irgendwo jemand KI implementiert und dann ändern sich alle Rollen.

00:23:35: Und wir arbeiten ab morgen anders.

00:23:37: Sondern jeder Einzelne ist auch gefragt mitzuwirken daran, dass wir KI überall implementieren und AI first denken.

00:23:45: Und das ist glaube ich die viel größere Herausforderung diese menschliche Herausforderung.

00:23:50: Sorgen und Ängste in Begeisterung zu verändern.

00:23:54: Kriegt ihr mit?

00:23:55: Dass Geschäftsführungen oder HR wirklich hingehen und ihren Teams beibringen was bedeutet Denken mit AI, also dass das wirklich mal strategisch angeguckt wird?

00:24:07: Und ich meine jetzt nicht.

00:24:08: Hey, nimm bitte Claude für deine E-Mails und lass sie Korrektur lesen oder ChatGTP-Datensicherheit.

00:24:14: Erzähl doch mal!

00:24:17: Ich kriege es auf jeden Fall mit... ...ich bekomme aber auch mit, dass es eine ganz große Bandbreite gibt.

00:24:23: Also es gibt ja viele Unternehmen die sind schon unfassbar weit, die denken schon sehr strategisch darüber, die startnehmen mit der Frage Wie wird denn KI auch mein Business-Modell verändern und arbeiten daran, wirklich ihre gesamte Organisation komplett anders aufzustellen?

00:24:38: Es gibt Unternehmen die haben schon ganz viele Agenten im Einsatz.

00:24:43: Die haben schon ihre Organisationen umstrukturiert.

00:24:46: Auf der anderen Seite gibt es glaube ich so eine ganz große Massenunternehmen, die haben angefangen da wird irgendwo in der Breite auch KI genutzt aber noch nicht in der Tiefe.

00:24:54: Und dann gibt's aber auch genauso Unternehmen, die stehen noch komplett am Anfang.

00:24:58: Und ich hab jetzt in den letzten Wochen ein paar Podcasts von euch mal gehört und da sagt der einer mal, naja also früher hatte man ja so physische Personalakten.

00:25:06: Die gibt's ja heute hoffentlich nicht mehr?

00:25:08: Ich glaube auch die gibt es noch!

00:25:10: Also es gibt auch noch Unternehmen, da gibt's nach physischen Personalaktern und dann wird noch ganz viel auch manuell umgesetzt.

00:25:16: Da gibt's auch noch Formulare, die ausgedruckt unterschrieben werden.

00:25:20: Deswegen glaub' ich wir haben eine ganz große Bandbreite.

00:25:22: Aber ja, es gibt auch die Unternehmen wo wirklich systematisch die Organisationen auf KI vorbereitet wird und auch schon sehr stark damit arbeitet.

00:25:31: Ich überlege gerade... Ob mir das reicht, weil ich höre ganz oft ja es gibt Leute die haben Agenten und ja wir überlegen wie wir unser Business Modell umstellen.

00:25:40: Und ich glaube auch zu hundert Prozent dass die Geschäftsführungen da sitzen und überlegen Wie können wir AI mehr reinbringen?

00:25:46: Ich meinte jetzt war ich das so.

00:25:48: eine schöne Idee von dir fand wirklich dieses Wie bringe ich meinen Leuten bei so zu denken Das im besten Fall ja auch jemand in der Logistik sich überlegt was kann ich an meinem Prozess?

00:25:59: oder wie können wir Smart und automatisieren, aber Annika ich bin reingesprungen.

00:26:31: Datenaffines Unternehmen, was wir mittlerweile seit dem Aufbau von Statista Connect unserer API, also Schnittstellendösung für LLM-Modelle wirklich sagen können.

00:26:43: Wir sind auch mittlerweile ein Teil des KI Ökosystems.

00:26:47: Wir haben eine unfassbare Bandbreite und wir haben absolutes Expertenwissen in der Organisation.

00:26:57: der Wahnsinn, wie tief KI im Einsatz ist.

00:27:01: Wir haben Teams mit aktuelles Lieblingsthema die modellieren synthetische Populationen mit verschiedenen Agents, mit denen man relativ schnell kurze Umfragen zu Marktsentiments etc.

00:27:15: machen kann und die erschreckend genau antworten.

00:27:19: Und das sind nicht irgendwie fünftausend Leute in dieser Zielgruppe sondern beispielsweise für Deutschland – es Wir haben einmal das Level.

00:27:35: Dann haben wir aber auch genug Teams und ich nehme jetzt ein HR-Team bei uns mit dazu, wenn man nicht im Talent Acquisition arbeitet und diese Leute einstellt die das machen dann hat man damit erst mal keine richtigen Berührungspunkte auf die jeweiligen C-Levels zurückzuführen bzw.

00:27:55: auf die Führungskräfte, ob du dieses Denken mit KI mitbringst.

00:27:59: und wir haben das sehr bewusst gemacht.

00:28:02: wann immer ich zum Beispiel im letzten Jahr einen Konzept bekommen habe aus dem Team wo ich sage dass war jetzt nicht super vertrauliches es war eher was konzeptionelles und das waren noch nicht auf hundert prozent hab ich immer gefragt habt ihr das alleine gemacht?

00:28:17: oder habt ihr?

00:28:20: Und die Antwort war Anfang des Jahres noch, das habe ich alleine gemacht.

00:28:25: Ich sage okay, dann nimm das bitte nochmal mit.

00:28:28: du hast quasi mit Langdog und Chaggipiti, Claude Gemini Du hast quasi drei Analystenmodelle, vierundzwanzig sieben für dich im Einsatz.

00:28:40: Bitte nimm es nochmal mit und guck mal wie wir noch diese quasi letzte Meile rausholen können.

00:28:47: Durch

00:28:47: solche konkreten Use-Cases in den Organisation fängt es irgendwann an, sich zu verfestigen.

00:28:54: Unser CEO zum Beispiel macht einen wahnsinnig guten Job.

00:28:58: Erfolgsgeschichten und wirklich wo nutzen wir jetzt?

00:29:01: welches Thema warum?

00:29:02: Und was bringt's zu erzählen?

00:29:04: Ich finde danach muss man wirklich funktional sagen Was sind denn jetzt use cases Vorbild sein und immer wieder den Finger auf die Wunde legen und sagen guck mal macht das doch vielleicht mal mit KI und jetzt lass uns mal gemeinsam drauf schauen, was besser ist.

00:29:20: Und da merke ich bei mir im Team mittlerweile echt einen totalen Switch wenn wir auf neue Konzepte gucken dass immer der Blick auch ist hey ist das eigentlich etwas was wir AI-Enabled machen sollten oder nicht?

00:29:34: Das ist immer mitgedacht wird und das macht mich zum Beispiel total glücklich wenn ich so diese Bewegung halt sehe.

00:29:41: aber es ist eine Reise finde tagtäglich sowieso damit zu tun hört.

00:29:47: Annika, ich finde du sprichst da ein total gutes Beispiel an!

00:29:50: Ich sage mal gerne lieber kleine Beweise als große Versprechungen.

00:29:54: also lieber mit kleinen Beispielen anfangen die direkten praktischen Nutzen bringen und die andere kopieren können als die große Vision an die Wand zu malen.

00:30:04: und das unterscheidet vielleicht jetzt auch KI von den Transformation in der Vergangenheit Wenn ich mir vorstelle, wie könnte denn die Welt aussehen oder wie könnten wir den HR-Arbeit in der Zukunft gestalten?

00:30:16: Ganz wie so näher.

00:30:17: Wenn wir komplett KI unterstützt arbeiten dann ist es total fancy für manche und aber auch schon sehr weit weg und wahrscheinlich letztlich doch nicht das, wie wir sich hinterherarbeiten werden weil's einfach so eine rasant schnelle Entwicklung gibt.

00:30:33: Und das verschreckt dann vielleicht auch eher, wenn es einfach so weit entfernt ist von der jetzigen Realität.

00:30:39: Wenn ich in einem Unternehmen starte... Ich frage ja immer gerne die Leute hier was läuft gut?

00:30:44: Was läuft nicht so gut?

00:30:45: Welches möchtet ihr auf jeden Fall beibehalten und was nervt euch?

00:30:48: In jeder einzelnen Rolle gibt's Dinge, die die Leute nerven.

00:30:51: Das sind manchmal das ganz kleine Dinge.

00:30:53: Jemand, der immer ein Mietungprotokoll schreiben muss oder irgendein Reporten immer erstellt werden muss oder Daten, die irgendwo hingeliefert werden muss Wenn man es da schon mal schafft, KI zu implementieren und zwar nicht aufgedrückt von irgendjemandem sondern die Leute selbst anfangen zu überlegen okay wie kann ich denn hier KI nutzen um mich solcher lästiger Aufgaben zu entledigen.

00:31:13: Und das dann teilt!

00:31:14: Dann weckt das immer schon die Begeisterung.

00:31:17: Ich hab zum Beispiel in meiner letzten Rolle habe ich so eine Lunch and Learn Session eingeführt.

00:31:22: Da hat eine Kollegin die sehr viel mit KI gemacht hat und rumprobiert hat und dann auch schon ein paar Tätigkeiten in ihrer Arbeit automatisieren konnte hat diese Lunch and Learn Sessions geleitet und dann kamen alle zusammen, das war eine freiwillige Veranstaltung über's Mittagessen virtuell.

00:31:38: Und da hat sie das vorgestellt was sie gemacht hat und immer Zeit gegeben dass alle das einmal parallel in damals Perpexity selbst einmal umgesetzt haben.

00:31:46: und so ist dann auch so ne Neugierde entstanden wenn man gesehen hat okay das hilft mir wirklich jetzt in meinem Job und ich kann damit Dinge die vielleicht sowieso nervig finden jetzt erstmal automatisieren.

00:31:57: und damit ist diese diese Neugieder auch entstanden.

00:32:00: Und es war so ein schönes Beispiel, weil man auch gesehen hat jemand der KI nutzt und seinen Glaub auf einmal effizienter gestaltet.

00:32:09: Der wird jetzt nicht wegrationalisiert sondern im Gegenteil er bekommt neue Aufgaben und darf sich weiterentwickeln und das den anderen Ball bringen.

00:32:16: Das war ja noch mal eine schöne Submessage die alle auch gesehen haben mit kleinen Dingen erstarten.

00:32:22: ich glaube dass ist bei KI sinnvoller als die ganz große Vision an die Wand zu wahlen.

00:32:28: Ja, vielleicht bin ich zu ungeduldig.

00:32:30: Also du hast mir jetzt viel Wind aus den Segen genommen mit deinem letzten Satz unwissentlich weil ich wollte gerade H.I.

00:32:36: ungeschminktmäßig sagen Ich habe Schwierigkeiten die KI-Revolution Mit und Entschuldigung wenn ich so Lappi da sag Mit Nutz mal den Chatty um das Korrektur zu lesen zusammenzubringen.

00:32:48: Und dass ist für mich so ein bisschen Das Thema was ich in der Realität ganz oft sehe.

00:32:55: Also das gesagt wird, wir machen jetzt KI und mir dann Leute ganz aufgeregt zeigen dass sie ihre E-Mail Korrektur schreiben lassen.

00:33:02: Und ich fühle mich so ein bisschen wie Cassandra weil ich habe die ganze Zeit das Gefühl, Leute werfen sich auf die LMMs, denken Sie müssen nichts mehr Korrektor lesen, denken sie reden damit einem Menschen haben dieses ganze Thema Halluzination nicht auf dem Schirm und der Vorstand sagt Wir wählen jetzt AI Und hr und wer auch immer sagt hey for cool, ich lass mir meine Standardemail schreiben.

00:33:30: Das meinte ich so ein bisschen mit.

00:33:31: Ich hab das Gefühl dass es nicht wirklich gelehrt wird.

00:33:36: im Sinne von Denk doch mal über Automatisierung.

00:33:38: also dass man vielleicht Nicht sagt die email sondern wie kann ich den lohn automatisieren irgendwelche standard sachen?

00:33:45: Also das was du eben gesagt hast und Vielleicht ist die antwort little steps.

00:33:49: aber

00:33:50: ich finde dabei du brauchst irgendwo So ein Entry Point.

00:33:54: Kennt ihr das?

00:33:55: Man sitzt auf einem Projekt und man hat irgendwann diesen Punkt verpasst zu fragen, was ist das eigentlich?

00:34:01: Sei es eine Abkürzung, sei es irgendwie ein Subworkstream!

00:34:05: Und dann dachte man okay, ist vielleicht nicht so wichtig... ...und dann ist man irgendwann dreifel Jahr in dem Projekt drin und denkt sich ok wenn ich jetzt frage, was genau ist das?

00:34:14: Eigentlich wird's hart peinlich, jetzt bin ich überleise.

00:34:18: Muss es mir irgendwie anders

00:34:19: aneignen?!

00:34:20: Ich hatte diese Aha, Momente in der Beratung.

00:34:23: ziemlich oft muss ich sagen.

00:34:25: Und da sehe ich gerade so eine Überschneidung mit KI aktuell weil... Ich habe so ein bisschen das Gefühl von dem was ich sehe ist viele Menschen dachten ja es wird jetzt halt nochmal einer dieser Trends der jetzt übermorgen dann auch wieder verschwunden ist brauche ich mich jetzt nicht mit beschäftigen.

00:34:44: und so im letzten Jahr wurde erst mal ob wir es mit ok dass geht nicht mehr weg Mist, wo genau ist eigentlich mein Entry Point?

00:34:52: und ich glaube dass dieses Ich lasse mir eine E-Mail Korrektur lesen.

00:34:57: Dass das für ganz viele so simpel wie es klingt erst mal ein Entry point ist sich mit diesem Thema zu beschäftigen.

00:35:03: oder wie seht ihr das?

00:35:05: Ja, ich glaube es braucht beides.

00:35:07: also auf der einen Seite braucht wirklich die ganz große Herangehensweise zu reflektieren Wie beeinflusst denn KI unser Business Modell?

00:35:15: Und wie kann nicht KI denn sukzessive und stringent in all meinen Prozessen auch berücksichtigen.

00:35:21: Und selbst das ist ja nur der erste Schritt, es geht ja nicht darum, nur Prozesse zu automatisieren sondern wenn wir uns vorstellen würden... Wir würden das gleiche Unternehmen vom Scratch aufbauen und AI First denken dann würden vielleicht Prozisse auch schon von Anfang an komplett anders gestalten Dann hätten wir vielleicht auch eine ganz andere Organisationsform.

00:35:39: Und gleichzeitig fällt das ja nicht vom Himmel Sondern es muss ja geschaltet werden von Menschen Und zwar auch nicht nur von einem Experten-Team, was irgendwo sitzt und dann KI in der Organisation implementiert.

00:35:51: Es gibt ja so viele Tätigkeiten wo ich KI implementieren kann die aber von den Teams am besten identifiziert und umgesetzt werden müssen und deswegen brauche ich auch genau diese kleinen Ministeps.

00:36:02: und das fängt vielleicht damit an dass jemand KI nutzt um seine E-Mail besser zu schreiben und auch das mache ich noch und es ist ja auch sinnvoll Und geht aber dann eben weiter, dass man die Möglichkeiten von KI besser versteht.

00:36:15: Dass man die Scheu davor verliert und das man einfach mal nachdenkt kann ich hier KI nutzen bevor ich eine Aufgabe angehe und so dann eben auch sukzessive besser wird und auch KI viel stärker implementiert.

00:36:27: Das heißt du hast ja auch schon einen anderen Punkt angesprochen Anjuli.

00:36:30: Das heisst in keinster Weise, dass sich das Denken der KI überlassen sollte.

00:36:35: Sondern ich glaube gerade mit KI ist kritisch das Denken nochmal umso wichtiger, denn die KI ist eben auch nicht perfekt.

00:36:42: Und was ja eben schon ein paar Beispiele gesagt und vieles ist auch noch falsch, was aus der KI herauskommt, vieles es auch nicht gut.

00:36:49: Deswegen, was ich z.B.

00:36:50: auch immer empfehle, ist bevor ihr die KI nutzt macht euch einmal selbst Gedanken und dann integriert er KI und dann guckt jetzt bitte nochmal kritisch durch und verbessert es und vielleicht sie wirklich sehen dass es auf euren Fall auch gut passt.

00:37:03: Manche nutzen KI eben noch für ganz simple Tätigkeiten und manche erstellen sich aber auch schon ihre eigenen Agenten.

00:37:09: Und bei manchen ist es schon ganz tief in den Arbeitsprozessen verankert.

00:37:15: Habt ihr ein konkretes Beispiel, wo ihr sagt das war ein Riesenschritt durch eine KI die der HR total viel geholfen hat?

00:37:24: Also vergleichbar in meiner Welt mit der Einführung des ersten HR-Systems Probezeiten.

00:37:32: Habt ihr ein ganz konkretes Beispiel?

00:37:35: Eins, das klingt jetzt wahrscheinlich erstmal total simpel Das haben wir letztes Jahr eingeführt und zwei bei uns im Talent Acquisition Team.

00:37:45: Wir haben über Espie unser Tool in den AI-Based Notetaker für die Interviews eingeführte.

00:37:51: Du fragst natürlich vorher nach einem Einverständnis auf Seiten des Kandidaten.

00:37:58: Wir haben dahinter unsere Scorecard, unsere Ways of Working.

00:38:02: Also alles wo wir sagen dass wir den Cultural Fit insbesondere im ersten HR-Interview messen.

00:38:09: Wir sind so viel effizienter geworden was Interviews angeht, viel weniger Nachbearbeitungszeit und die Inhalte, die Scorecards für Kandidatenkandidatin ausgefüllt sind, haben mit kurzer Zeit eine so viel bessere Qualität wenn man wirklich dran denkt.

00:38:28: Ich trainiere den Agent im Hintergrund auch entsprechend, was sind meine Ways of Working?

00:38:34: Was sind die Kategorien auf die ich achten möchte.

00:38:37: Ich habe den Impact von diesem Ding komplett unterschätzt.

00:38:41: Es war so simpelis klingt für das Team ein riesengroßer Game Changer!

00:38:47: Ich hab damit letztens auch das erste Mal interviewt und ich war einfach begeistert.

00:38:52: Das ist für uns vergleichbar zu, wir können automatisierte Email-Reminder und Workflows angehen.

00:38:59: Ich finde die Idee total simpel eigentlich dahinter fast so auf dem Niveau wie ich lasse mir jetzt ein E-Mail vorschreiben aber das war echt unterschätzt!

00:39:10: Warum ist es so ein Game Changer?

00:39:11: Vielleicht wenn du einmal für die Leute dieses nicht kennen also kriege ich dann eine gute Zusammenfassung kann ich die Leute besser vergleichen... Also was kommt denn

00:39:18: daraus?!

00:39:20: Wenn du sonst eine Stunde Interviews und du das wirklich gut machen möchtest, und es als eine Person als im Recruiter-Recruderin machst.

00:39:27: Dann hast Du Option eins!

00:39:29: Du bist nur mit halbem Ohr beim Kandidatenkandidatin weil du nebenher tippst was für die Kandidatenexperience finde ich total schwierig ist und auch unwertschätzend.

00:39:39: wenn du die ganze Zeit so ein Geclacker halt irgendwie hast oder du bei der Person siehst, zwitsch in den Bildschirm und macht sich Notizen Oder du machst es halt irgendwie handschriftlich Dann hast du wahrscheinlich in Papier als Recruiter Ende des Jahres einen halben Regenwald abgeholzt, so uns übertrieben zu sagen.

00:39:57: Und letztlich hast Du immer nach einem Interview noch mal mindestens von sechzig Minuten würde ich sagen wenn Du gut bist eine halbe Stunde Nachbereitung Minimum.

00:40:08: und mit diesem No-Taker hast Du in der Scorecard die Du im Tool hast Hast Du die Notizen drin.

00:40:15: AI basiert Wirklich zusammengefasst mit konkreten Beispielen und Verhaltensankern, die die Person in einem Interview gesagt hat auf beispielsweise Ways of Working hinterlegt, die dir wichtig sind.

00:40:29: Du reviews das danach noch und sagst ist das so richtig wiedergegeben?

00:40:32: Sehe ich irgendwo Fehler, matcht irgendwas nicht?

00:40:35: habe ich vielleicht nochmal irgendwo ein besseres Beispiel für diesen Anker?

00:40:39: Und das macht den Inhalt besser.

00:40:41: Das nimmt in Teilen auch den Bayer Scouts, dass irgendwie die ersten zwanzig Minuten vom Interview sind Murgs.

00:40:47: Die letzten waren total gute und du sagst dann Boah das war das Mega-Interview.

00:40:51: ganz toller Kandidat!

00:40:53: Das macht es echt konsistenter.

00:40:56: und ich finde man hat konkrete Beispiele und man sagt nicht nur der Kandidate war mir total so partisch lass mal den Rund weiternehmen sondern man hat wirklich mehr Evidenz und kann auch die Profile besser vergleichen.

00:41:10: Ich gebe dir mal ein anderes Beispiel, Anjuli.

00:41:13: Wir messen ja im Unternehmen auch Daten und KPIs und so ganz banale KPIs ist Fluktuation.

00:41:20: Und dann sehen wir immer rückwirkend Fluktuation je Bereich.

00:41:24: hier Land lag jetzt bei X und ist gestiegen oder es gesunken.

00:41:29: man sieht das immer ruckwirkend und jetzt sieht man fluktuationssteig.

00:41:32: Dann kann ich irgendwie überlegen was kann ich denn jetzt für Maßnahmen ergreifen etc.

00:41:36: Jetzt habe ich vor einiger Zeit in Unternehmen getroffen die konsequent alle Daten, die ihnen zur Verfügung stehen durch KI analysieren lassen und dadurch Prognosen bekommen.

00:41:47: Und diese Prognose werden immer besser und unter anderem auch eine Prognos darin wie entwickelt sich denn deine Fluktuation?

00:41:53: Denn es gibt ja schon Indikatoren, die kannst du dir auch im menschlichen Kanzel beobachten.

00:41:57: und bis dann vielleicht als aufmerksamem Führungskraft siehst du vielleicht oder verändert sich gerade etwas.

00:42:02: und wenn du dann KI nutzt, dann kannst du eben sicherstellen dass du systematisches Unternehmen machst Und das ist natürlich ein absoluter Game Changer, wenn du auf einmal nicht mehr rückwirkend siehst.

00:42:11: Oh meine Fluktuation ist letztes Jahr gestiegen und ja dann sind die Leute eben schon weg.

00:42:16: sondern wenn du siehst oh hier tut sich etwas in den Verhaltensweisen was darauf schließen lässt dass die Fluktuation gegebenfalls in den nächsten Wochen ansteigt und dann kannst du schon Präventivmaßnahmen ergreifen und das finde ich einen absoluten Game Chander Dass du eben vorausschauend agieren kannst und damit auch Dinge verhinderst Wenn du dann noch KI nutzt um dir beispielsweise gute Fehlungen geben zu lassen, was du jetzt für Maßnahmen ergreifen könntest und dann nicht darauf angewiesen bist, dass entweder du selbst eine gute Idee hast oder deinen etwa Business Partner.

00:42:47: Damit hast du einen echten Impact als Führungskraft.

00:42:51: Gute Beispiel!

00:42:52: Doch mehr ist nur die Emails.

00:42:54: Genau.

00:42:55: Und selbst die E-Mails?

00:42:56: Ich finde wenn Mitarbeiter alle ihre E-mails einmal durch die KI laufen lassen und wir dadurch professionellere E-MAILS haben vielleicht weniger Emotionen drin, also gerade wenn mal die Emotion hochkochen oder nicht alles positiv läuft.

00:43:11: Wenn dadurch irgendwie das Miteinander angenehmer wird oder auch zielorientierter gearbeitet wird, selbst so vermeintlich simple Dinge wie E-Mails verbessern lassen hat ja einen guten Impact.

00:43:24: Ich werde ganz aufgeregt, wenn ihr das sagt weil ich verstehe dass ihr das so sagt.

00:43:29: mit euren Teams, die ihr euch eure Leute geheiert habt, die Ihr gute Leute habt Alles super toll, verstehe ich.

00:43:36: Ich erlebe ganz oft gerade in so interim Situationen dass ich Dokumente kriege die völlig inakzeptabel sind was die Masse angeht.

00:43:47: und du liest einfach das jemand seine Übergaben pimpt, seine Projekte pimpnt, seine E-Mails pimmt.

00:43:57: Ich bin eh jemand, der es nicht mag wenn Leute nichts zum Punkt kommen.

00:44:01: Wenn ich dann auf einmal siebzehn Seiten so englisches Geschwülste hab das finde ich ein unerträgliches Auswuchs an diesen KI-Sachen.

00:44:12: wenn ich da auf acht Seiten Übergabe gucke wo ich mir denke Typ!

00:44:16: Das waren drei Sätze.

00:44:18: sag mir du machst die Payroll und Operations

00:44:21: Workslop.

00:44:22: Ja also das find' ich komm nämlich auch

00:44:24: Das Unwort vom Harvard Business Review, zwanzig fünfundzwanzig.

00:44:30: Ihr macht noch immer so einen Rückblick mit den Top-Trends positiv und negativ, den Top ten aus dem jeweiligen Jahr und da war quasi dieses Phänomen Workslop.

00:44:42: also entweder die Sachen sind total gepimpt oder du kriegst Dinge, die nicht ordentlich recherchiert sind wo die Quellen nicht geprüft sind.

00:44:50: Was einfach komplett murks ist was aber auf der Oberfläche erstmal durch KI-Gepimp total positiv aussieht.

00:44:57: Also ich sag mal so Ich musste neulich sehr lange mit jemanden diskutieren ob die schwer behinderten Abgabe Ob man sich daraus weaseln kann Weil das habe ich ja gelesen und dann hab' ich so lange nachgefragt.

00:45:10: also es war auch in einem Setting wo man nicht unbedingt Bock hat zehnmal nachzufragen als AR Wenn ihr versteht.

00:45:17: Und dann habe ich wirklich gefragt, wo hast du diese Information her?

00:45:21: Also, wo kommt die Informationen her, dass man sich aus der schwerbehinderten Abgabe rausmanagern kann?

00:45:26: Ja das hab' ich bei Chatchity Peep gesehen.

00:45:28: und dann bin ich als HR in der Situation, dass ich beweisen muss, dass es etwas nicht gibt!

00:45:34: Ich glaube da sind so natürliche Schritte bei so einer krassen Transformation oder auch Evolution Das am Anfang eben nicht alles perfekt ist Und ich kann das total nachvollziehen, was du sagst.

00:45:44: Weil du sowas natürlich unfassbar nervt.

00:45:46: also gerade wenn man jetzt aufgeblähte Mails bekommt und gleichzeitig jetzt denke ich mal zwanzig Jahre zurück als das Internet kam hat es auch total genervt, weil man sich Websites anschauen musste die alle nicht funktioniert haben die abgestürzt sind design technisch nicht schön waren und heute sehen die Webseite alle viel cooler aus.

00:46:00: und genauso ist das weit auch eine Evolution durch die wir durch müssen.

00:46:03: Jetzt kommen wir ein neues Tool an der Hand bei dem wir auch erstmal lernen müssen wie wir damit umgehen und dass sich auch verbessert und unsere Kompetenzen werden sich verbessern Und in ein paar Jahren werden wir KI alle für die Subaräner nutzen, ohne dass wir eben noch diesen ganzen Abfall haben an unnötigen Sätzenwörtern.

00:46:22: Falsche Informationen der damit zur Zeit noch einhergeht.

00:46:26: Ich möchte jetzt zum Abschluss eine Sache dazu sagen.

00:46:29: zu den Quellen.

00:46:30: Es gibt eine Studie von Statista, das war mein eye-opener letztes Jahr.

00:46:35: Wisst ihr dass mehr als vierzig Prozent der Quellen die so in Chatchi Petty Landen von Reddit sind?

00:46:42: Dann aber auch Amazon Bewertungen YouTube Videos und nichts gegen Reddit!

00:46:48: Aber es sind Individualmeinungen.

00:46:50: und wenn mich jemand auf der Straße fragen würde, Annika würdest du Reddit oder irgendwie eine Amazon Bewerbung würdest sichere, verlässliche Quelle einstufen würde ich sagen.

00:47:03: Ich bin doch nicht bescheuert natürlich nicht!

00:47:05: Ich weiß aber danach habe ich mal in meine ChatchiPT-Historie geschaut und alles Mögliche was man so privat... Man sitzt am Essendstisch, man sagt so und so ist das?

00:47:16: Dann tickert man es bei ChachiPt ein Es ist irgendein privates Thema mit wenig Risiko wenn's einem auf die Füße fällt.

00:47:24: Und wie oft ist schon am Essendstisch, solange meine persönliche Hypothese von Chatty bestätigt wurde gesagt habe?

00:47:31: Hier ist übrigens so, wie ich gesagt hab.

00:47:33: Das sagt mir gerade Chatty Petey und dann klickst du mal auf die Quellen und es war tatsächlich so.

00:47:39: ein Großteil bezog sich dann beispielsweise auch Reddit auf irgendwelche YouTube-Influencer wo ich mir so denke oh mein Gott!

00:47:47: Wie unangenehm ist das eigentlich dass man damit so oft die Nase fallen kann.

00:47:51: Ich habe mich auf jeden Fall ertappt Diese Bildung mit.

00:47:55: was sind eigentlich gute Quellen, wo kommen die Daten her?

00:47:58: Das ist ein riesengroßes Thema.

00:48:00: Ich habe aber das Gefühl Menschen werden darauf aufmerksamer Mit der Zeit und hier und da und dort mal die Finger verbrennt und lernen draus.

00:48:11: Ihr merkt wir könnten jetzt ewig über dieses Thema sprechen müssen aber leider so langsam zum Ende kommen.

00:48:19: Lieber Rebecca, wenn du eine HR-Organisation vielleicht gerade jemand noch junges frisch in der Rolle beraten müsstest und sagst was sind eigentlich grade die Toppunkte, die du als Herrler, Herrlerin machen solltest um in deiner Orga Ängste abzubauen gegenüber KI Neugier zu schaffen.

00:48:40: Und einfach den Change voranzutreiben sei es im Klein oder im Großen.

00:48:45: Was würdest Du da?

00:48:48: gerne zum Abschluss mitgeben und raten.

00:48:51: Ich sage jetzt etwas, was vielleicht nicht das ist, was jetzt erwartet wird.

00:48:56: Wenn es eins gibt, womit alle anfangen sollten, dann ist es aus meiner Sicht eine Kultur der psychologischen Sicherheit aufzubauen.

00:49:05: Denn ich glaube die Basis dafür dass wir KI gut implementieren und nutzen und die Ängste davor verlieren, Indem wir ausprobieren können, indem wir vermeintlich dumme Fragen stellen können.

00:49:21: In dem wir auch mal über Fehler oder unerwünschte Outcomes sprechen können.

00:49:26: Indem es völlig okay ist zu sagen ich bin hier noch komplett am Anfang.

00:49:30: Ich weiß überhaupt nicht worüber wir reden wenn wir von KI reden.

00:49:34: Indems aber auch normal ist dass wir uns gegenseitig unterstützen und helfen Und eben nicht so tun als ob wir alle schon die Experten sind.

00:49:43: so eine Kultur, in der wir uns sicher fühlen.

00:49:45: Das ist die Basis dafür dass wir dann auch gemeinsam lernen können vielleicht unterschiedlichen Geschwindigkeiten von unterschiedlichen Startpunkten aus.

00:49:53: aber das ist ne gute Basis um dann eben auch KI zu implementieren.

00:49:58: und davon abgesehen was ich eben sagte gilt immer noch lieber kleine Beweise als große Versprechungen.

00:50:04: also lieber mit kleinen Schritten starten KI so nutzen das es wirklich ein Impact klafft und wenn's nur im Kleinen ist das ist besser trägt das ganze Gruße, Ganze angehen zu wollen wenn es gerade noch sehr überwältigend wirkt.

00:50:17: Wisst ihr was ich jetzt gerade am Ende der Folge nachdem du das gesagt hast Rebecca denke?

00:50:22: Aber vielleicht müssen wir dazu noch eine eigene Folge machen.

00:50:25: worüber wir gar nicht geredet haben ist ja die technische Voraussetzung.

00:50:30: also dass ist ja schon vielleicht auch ein Thema wo HR nicht alles einfach in eigen Regie machen sollte sondern auch mal vorher mit den Techies reden soll oder mit Infra, was dir überhaupt möglich ist.

00:50:41: Also vielleicht nur zur Einordnung?

00:50:43: Weil ich merke ja oft das... also wir sagen jetzt HR wird schneller mit KI Vielleicht auch einmal da.

00:50:48: ihr könnt es ja ganz oft nicht einfach in eigen Regie machen.

00:50:51: Also fangt bitte nicht an die Personaldaten in ChatGTP zu werfen um zu sagen Wir kriegen eine beste Auswertung Sondern gerade das ganze Thema Personal-Daten.

00:51:01: Sprecht da bitte auf jeden Fall mit eurer IT über dieses ganze Thema Datensicherheit, ne?

00:51:07: Weil was im Chat-Shitipi drin ist für alle immer da.

00:51:10: Also nur damit ihr das einmal noch merkt und nicht am Ende alle losgelaufen sind weil die Rebecca gesagt hat, fang mit den kleinen Schritten

00:51:17: an!

00:51:17: Wir haben auch gar nicht über Governance geredet um die Rolle der Führungskräfte.

00:51:22: Ihr Lieben Ich fand es war eine grandioso Folge.

00:51:26: Mir hat riesig viel Spaß gemacht.

00:51:28: ich hoffe euch auch Und ich hoffe dass hört man auch Dass es uns Spaß gemacht hat.

00:51:34: Liebe Rebekah, tausend Dank dass du heute bei uns als Gästen im Podcast warst.

00:51:41: Danke das ich da sein durfte und dann allen zu hören viel Spaß bei der KI-Implementierung!

00:51:47: Auch von mir vielen dank Annika, Rebekas war super spannend.

00:51:52: Rebecca hat schon gesagt viel Spaß mit der Implementierung und Happy HR von uns.

00:51:57: Und wie immer Anregungen wünschen Fragen an uns info athr-ungeschmeng.de oder über LinkedIn, wie gute Personalerinnen eben zu finden sind.

00:52:07: Happy Woche!

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